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Initiative
"Schonzeit fŸr FŸchse" erhŠlt politische UnterstŸtzung
Die
Forderung nach einer bundesweiten Schonzeit fŸr FŸchse stš§t auf
politische Resonanz: Undine Kurth, MdB sowie natur- und
tierschutzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von B†NDNIS 90/DIE
GR†NEN, unterstŸtzt die Initiative ãSchonzeit fŸr FŸchseÒ. Zuvor hatten
bereits die …kologisch-Demokratische Partei sowie die Partei Mensch
Umwelt Tierschutz ihre UnterstŸtzung bekannt gegeben.
Die zu
Beginn des Jahres gegrŸndete Initiative zur EinfŸhrung einer bundesweiten
Schonzeit fŸr FŸchse wird bereits nach kurzer Zeit von mehr als 50
Organisationen getragen. ÒWir sind einfach ŸberwŠltigt von der
Ÿberragenden Resonanz auf unseren Vorsto§, die aus unterschiedlichen
Bereichen kommenden KrŠfte fŸr dieses so wichtige tierschutzpolitische
Anliegen zu bŸndelnÓ, sagt Lovis Kauertz, einer der GrŸnder der
Schonzeit-Initiative.
Dem Fuchs als einem der letzten gro§en Beutegreifer kommt als
ÒGesundheitspolizeiÓ eine wichtige Funktion zur Erhaltung des
škologischen Gleichgewichts zu. Er ist ein Allesfresser; sein
Nahrungsspektrum umfasst hauptsŠchlich aber Nager, Aas und geschwŠchte
Tiere. JagdverbŠnde befŸrchten bei weniger intensiver Bejagung einen
RŸckgang von Niederwild und die Verbreitung von Tollwut oder
Fuchsbandwurm.
Fuchsbandwurm und Tollwut: Reine Panikmache
Dabei zeigen viele unabhŠngige Studien, dass der Fuchs keine Gefahr fŸr
den Bestand seiner Beutetiere darstellt. FŸchse hatten in Deutschland nie
ernsthafte natŸrliche Feinde und regeln ihre Bestandsdichte mithilfe
sozialer Regulationsmechanismen selber Ð ihre Bejagung ist daher aus
škologischer Sicht vollkommen unsinnig. Auch die Gefahr durch Wildseuchen
wird weit Ÿbertrieben: Durch Impfaktionen gilt die Tollwut in Deutschland
als ausgerottet, und pro Jahr gibt es nur etwa 20 Neuinfektionen mit dem
Fuchsbandwurm. Weitaus mehr Menschen werden vom Blitz getroffen oder
kommen durch JagdunfŠlle zu Schaden.
Trotzdem haben FŸchse in den meisten BundeslŠndern nicht einmal eine
geregelte Schonzeit. Mehr als eine halbe Million dieser intelligenten und
sozialen Beutegreifer werden jedes Jahr in Deutschland getštet, viele
davon im Rahmen besonders umstrittener Jagdarten wie der Fallen- oder der
Baujagd.
Forderung: Schonzeit fŸr FŸchse!
Nachdem BŸndnis 90/Die GrŸnen bereits in Berlin und im Saarland
federfŸhrend an der EinfŸhrung einer Schonzeit fŸr den Fuchs beteiligt
waren, spricht Undine Kurth, natur- und tierschutzpolitische Sprecherin
der GrŸnen Bundestagsfraktion, sich nun fŸr eine umfassende bundesweite
Schonzeit aus. ãEs gibt keine vernŸnftige BegrŸndung fŸr die intensive
Verfolgung, der der Fuchs derzeit ausgesetzt istÒ, erlŠutert sie. ãUnser
gewachsenes VerstŠndnis fŸr škologische ZusammenhŠnge und unser Respekt
vor dem Mitgeschšpf Tier gebieten, dass wir den Fuchs nicht als
vermeintlichen SchŠdling verfolgen, sondern ihn als wichtigen Teil
unserer Natur anerkennen und als einen Regulator des škologischen
Gleichgewichts achten.Ò
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Initiatoren / V.i.S.d.P.:
- Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435
Gau-Algesheim, lovis.kauertz (at)
gmail.com, www.jagdaberfair.de, Telefon 0177 72 300 86
- Dag Frommhold, Eichbergstr. 47,
72639 Neuffer, dag.frommhold (at) fuechse.info, www.fuechse.info
Kampagnen-Webseite: www.schonzeit-fuer-fuechse.de
(hier wird auch kostenfreies Bildmaterial zur Nutzung im Rahmen
der Kampagne zur VerfŸgung gestellt - zur Freigabe hochauflšsender Bilder
ist ein Passwort erforderlich, welches Sie anfragen kšnnen bei: info@schonzeit-fuer-fuechse.de)
Umfassendes Literaturverzeichnis
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